Mama Gans

Die ganz kleinen Küken finden Schutz unter Mamas Flügeln
Die kleinen Küken suchen Schutz und Wärme unter Mamas Flügeln und kuscheln sich in ihre Daunen.

Mama Gans mit Gösselchen
Gänsekinder lernen alles wichtige von ihren Eltern - z. B. durch Beobachtung und Nachahmung.

Mama Gans kümmert sich rührend um ihren Nachwuchs.

Wenn die kleinen Gössel (so nennt man die Gänseküken in der Fachsprache) noch ganz klein sind, nimmt Mama Gans sie oft unter ihre Flügel. Sie kuscheln sich dann in ihr Daunenbett (Foto links).

Insbesondere wenn die Tage und Nächte kalt sind, muss die Gänsemama ihren Nachwuchs zum einen schön warm halten und zum anderen vor Fressfeinden schützen. Gut versteckt werden die kleinen Küken von Räubern nicht entdeckt. Und auch von den Menschen nicht. Erst wann Mama Gans aufsteht, sieht man den Nachwuchs aus den Federn purzeln.

Erst mit 3 Jahren werden Kanadagänse geschlechtsreif. Oft sind sie 4 Jahre oder älter, wenn sie das erste Mal brüten.

Frau Gans bestimmt den Ort der Familiengründung. Sehr wahrscheinlich wird sie dort brüten, wo sie selbst aus dem Ei geschlüpft ist. Herr Gans folgt dem Wunsch des Wohnorts seiner Frau und ist immer an ihrer Seite.

Gänse sind ausgesprochen familienbezogene Tiere. Beide Eltern kümmern sich um den Nachwuchs.

Die Kinder bleiben noch bis zur nächsten Brutzeit im Familienverband bei ihren Eltern. Dann suchen sich die Teenager eigene Partner und die Eltern werden sich erneut der Familiengründung zuwenden.

 

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